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Vom Sternenhimmel bis zum Bett im Frachtraum

So fliegen wir morgen

Etwa viermal in einem langen Flugzeugleben wird die Kabinenausstattung einer Maschine komplett über Bord geworfen und erneuert. Auf der Fachmesse Aircraft Interiors Expo in Hamburg zeigten die Anbieter, wie wir in Zukunft fliegen. Vor allem bequemer soll es werden.

Sitzhersteller Recaro hat neuartige Kopfstützen entwickelt, die dafür sorgen, dass der Kopf beim Einnicken nicht zu Seite fällt, eine verstellbare Stütze gibt Halt. Auch die Sitzfläche lässt sich individuell anpassen und entlastet die Beine. Moderne LED-Leuchten schaffen ganz unterschiedliche Stimmungen in der Kabine. Die helfen beim Einschlafen oder bei der Bewältigung des Jetlags. Es können aber auch Videos von einem Sonnenuntergang oder Feuerwerk an Wände und Decken projiziert werden.

In der Business Class wird es durch die Active Noise Control leiser, verspricht Hersteller Panasonic. Im Sitz ist eine Technik eingebaut, die die Geräuschkulisse für den Passagier verglichen mit dem Rest der Kabine auch ohne Headset deutlich verringert und zu einem erholsamen Schlaf verhilft. Die Business-Class-Sitze bekommen zudem einen separaten Luftfilter, der Viren, Bakterien oder Allergene aus der Luft saugt.

Generell werden Flugzeugsitze dünner und bequemer. Die Herstellung der Sitze steht vor einem Quantensprung. Die Firma Dassault präsentierte auf der Aircraft Interiors Expo den ersten Flugzeugsitz aus einem 3D-Drucker. Die Sitze passen sich der Körperform der Passagiere individuell an. Besonderer Clou: In der Armlehne ist ein kabelloses Ladegerät für Smartphones und Tablet eingebaut.
Airbus arbeitet indes an einer flexiblen Nutzung des Frachtraums unter der Passagierkabine eines A330. Dafür entwickelt der Flugzeugbauer verschiedene Module. Etwa mit Kojen, in denen Passagiere ihrem Ziel entgegenschlafen können. Eine Variante ist als Lounge eingerichtet, in der sich Fluggäste treffen und trinken können. Schließlich steht ein Konferenzmodul zur Wahl, in der Geschäftsreisende ungestört meeten und mit der Außenwelt kommunizieren können.

Ein großes Thema sind die Gepäckfächer an Bord. Besonders Geschäftsreisende nehmen ihr Gepäck lieber mit an Bord, um sich nach der Ankunft das Warten am Kofferband zu sparen. Dem tragen die Flugzeugbauer mit größeren Gepäckfächern Rechnung. Airbus schafft 40 Prozent mehr Platz für Handgepäck. Künftig lässt sich ein Trolley auch hochkant verstauen. Den Platz dafür über dem Sitz sollen Passagiere künftig vorab reservieren können – mit Anzeige, wie bei der Platzreservierung im ICE.

Bei all den Annehmlichkeiten geht es den Flugzeugausrüstern zunehmend auch um Nachhaltigkeit. Die Diskussion um die Vermeidung von Einwegplastik treibt auch Airlines und ihre Passagiere um. Etihad Airways zum Beispiel will binnen zwei Jahren den Verbrauch an Bord um 80 Prozent reduzieren und hat jüngst den ersten Langstreckenflug ganz ohne Einwegplastik durchgeführt. Die Zulieferer arbeiten an entsprechenden Lösungen. Neben Mehrwegoptionen setzen sie auf biologisch abbaubare Verpackungen und Bestecke. Ein Unternehmen stellt dies aus Agrarresten her.

 

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